Häufige Fragen

  • Wo gibt es aktuelle Informationen zu den Leistungen der Pflegeversicherung? Wer kann mich beraten? +

    Der erste Ansprechpartner sollte immer der Kostenträger sein, also Ihre Kranken-bzw. Pflegekasse. Sie ist zur individuellen, persönlichen und kostenfreien Beratung verpflichtet, auch bei Ihnen zu Hause wenn Sie das wünschen.

    Sollten Sie schon Leistungen von einem Pflegedienst in Anspruch nehmen, können Sie sich auch an diesen mit Ihren Fragen wenden. Für eine ausführliche Beratung über einen ambulanten Pflegedienst ist eine Terminvereinbarung erforderlich. In der Regel kann der Pflegedienst das Beratungsgespräch mit dem Kostenträger abrechnen. Weiterlesen ...
  • Wie geht das mit der Pflegeeinstufung? +

    Hierzu wird ein Antrag benötigt, den man bei der entsprechenden Kranken-bzw. Pflegekasse bekommen kann. Dieser muss ausgefüllt beim Kostenträger abgegeben werden. Falls eine Einstufung erfolgt, gibt es die entsprechenden Leistungen ab dem Datum der Antragsstellung.
  • Wo kann ich mich über das Thema „Demenz“ informieren? +

    Beim → Demenzwegweiserder Bundesregierung
  • Bezahlt die Pflegeversicherung auch jemand der mir im Haushalt hilft? +

    Ja, wenn eine Pflegeeinstufung erfolgt ist, kann man als Sachleistung über den Pflegedienst eine Hilfe bekommen. Die Höhe des Betrags hängt vom Pflegegrad ab. Zusätzlich gibt es die Pauschale von 124€ / Monat für alle Pflegegrade. Diese Pauschale kann für Betreuungs- und Entlastungsleistungen verbraucht werden, somit auch für Hauswirtschaftliche Aufgaben.
  • Wie hoch sind die aktuellen monatlichen Leistungen der Pflegeversicherung ab 2017 nach Pflegegraden in der häuslichen Pflege? +

    Sachleistung Häusliche Pflege:

    Pflegegrad 1: 0 Euro
    Pflegegrad 2: 689 Euro
    Pflegegrad 3: 1.298 Euro
    Pflegegrad 4: 1.775 Euro
    Pflegegrad 5: 1.995 Euro

    Pflegegeld bei häuslicher Pflege durch Angehörige:

    Pflegegrad 1: 125 Euro (zweckgebundene Kostenerstattung, geht nur über Pflegedienst)
    Pflegegrad 2: 316 Euro
    Pflegegrad 3: 545 Euro
    Pflegegrad 4: 728 Euro
    Pflegegrad 5: 901 Euro

  • Wer kann Verhinderungspflege in Anspruch nehmen? +

    Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad 2 bis 5 haben Anspruch auf Verhinderungspflege für bis zu 6 Wochen/42 Kalendertage (und/oder stundenweise Verhinderungspflege).
  • Wieviel Geld wird für die Verhinderungspflege bezahlt? +

    Für die Verhinderungspflege erhält der Pflegebedürftige bis zu 1.612 Euro / Jahr (Mit Kombination Kurzzeitpflege 2.418 Euro).
  • Haben Menschen mit Pflegegrad 1 auch Anspruch auf Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege? +

    Pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 haben keinen Anspruch auf Pflegegeld, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Pflegesachleistungen oder Tages- und Nachtpflege.
  • Wie bereite ich mich auf die Pflegebegutachtung vor? +

  • Ich brauche einen Toilettenstuhl, bin aber nicht eingestuft. Muss ich den selber bezahlen? +

    Nein, Ihr Hausarzt kann Ihnen hierfür ein Rezept ausstellen. Im Sanitätsfachhandel erhalten Sie dafür Ihr Pflegehilfsmittel.Ein geringer Zuzahlungsbetrag ist zu bezahlen.
  • Ich habe eine offene Wunde am Fuß und kann diese nicht selber verbinden. An wen kann ich mich wenden? +

    Gehen Sie zunächst zu Ihrem Hausarzt. Dieser wird die Art und die Häufigkeit der Wundversorgung festlegen. Bei ausreichender Mobiliät wir ihr Arzt sie in entsprechenden Abständen zum Verbandswechsel einbestellen. Andernfalls kann der Arzt eine sogenannte „häusliche Verordnung“ über diese Leistung ausstellen. Somit kann ein Pflegedienst Ihrer Wahl Sie zu Hause verbinden und diese Leistung mit der Krankenkasse abrechnen.
  • Was ändert sich im Jahr 2017 bei der Pflegeversicherung? +

    Es gibt 2017 zahlreiche Veränderungen z. B. anstatt den 3 klassischen Pflegestufen dann 5 Pflegegrade und damit auch neue Begutachtungsrichtlinien. Es gibt – zum Teil erhebliche- Anhebungen bei Geld- und Sachleistungen. Ausführliche Informationen gibt es z. B. bei Ihrer → Krankenkasse.

    zum → Pflegestärkungsgesetz.

    zum → Spitzenverband der Krankenkassen GKV

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